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Neue ICT Fachausweise

ICT Berufsbildung Schweiz

Die Schweiz verfügt über hervorragende ICT-Spitzenkräfte und steht im internationalen Vergleich – was Spitzentechnologie und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft betrifft – gut da. Nur gibt es zu wenig ICT-Nachwuchskräfte, um den Bedarf sicherzustellen. Und dies in einem Berufsfeld, das schon heute mit rund 5 % BIP-Anteil oder 25 Milliarden Schweizerfranken einen wichtigen Beitrag an die Wertschöpfung der Schweiz leistet. ICT-Berufsbildung Schweiz hat deshalb die ICT-Berufsprüfungen aktualisiert. Denn es braucht attraktive, auf die Bedürfnisse von Wirtschaft und Arbeitskräften ausgerichtete Ausbildungsmöglichkeiten.

ICT-Berufsbildung Schweiz hat die im letzten Herbst vorgestellten Studienresultate (grosser Fachkräftemangel) zum Anlass genommen, diverse Projekte aufzugleisen. Ziel ist es, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, damit den Betrieben und Verwaltungen der Schweiz eine ausreichende Anzahl genügend qualifizierter ICT-Fachkräfte zur Verfügung stehen. Die in diesem Sommer abgeschlossene Repositionierung der ICT-Berufsprüfungen soll dazu beitragen, dass die ICT-Abschlüsse der Höheren Berufsbildung verdoppelt werden können. Die neuen Fachausweise wurden in einer breit abgestützten Arbeitsgruppe mit ICT-Experten sowie Vertretern der Wirtschaft und der Berufsbildung konzipiert. Einbezogen wurden vor allem auch Unternehmen, Verbände und Fachleute aus den Betrieben.

Aus dem bisherigen eidg. Fachausweis Informatik wurden vier neue Fachausweise:

  • eidg. Fachausweis ICT-Applikationsentwicklung
    Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Regel in der Software-Entwicklungsabteilung eines ICT-Dienstleisters oder in einer ICT-Anwenderunternehmung, analysieren komplexe Problemstellungen bei Geschäftsprozessen, konzipieren Applikationen, Vorgehensmodelle und Werkzeuge und sind in der Lage, Teilprojekte zu leiten.

  • eidg. Fachausweis ICT-System- und Netzwerktechnik
    Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Regel als ICT-Systemadministrator/in oder ICT-Netzwerkspezialist/in, sind zuständig für Evaluation, Aufbau, Unterhalt und Betrieb von ICT-System- und Netzwerkinfrastrukturen und planen und verantworten Realisierungsprojekte in diesem Bereich.

  • eidg. Fachausweis Wirtschaftsinformatik
    Wirtschaftsinformatiker/innen mit eidg. Fachausweis leiten Projekte und bilden die Schnittstelle zwischen Fachbereich und Informatik. Sie verbinden Prozesse und ICT zu Informationssystemen, Sie formulieren in engem Kontakt mit Applikationsentwickler/innen die Vorgaben für zweckmässige Software und begleiten die Einführung von Systemen.

  • eidg. Fachausweis Mediamatik
    Absolventinnen und Absolventen sind als Fachperson für die Konzeption Herstellung, medienneutrale Organisation und Publikation von Mediendaten verantwortlich. Sie arbeiten mit dem Management, den IT-Verantwortlichen, den Zuständigen für Marketing und Kommunikation sowie den externen Dienstleistern zusammen und planen und realisieren Projekte.

Der Abschluss mit dem eidg. Fachausweis qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen als ICT-Berufsfachkraft, die den Anforderungen von Unternehmungen und Verwaltungen in der Schweiz gewachsen ist. Mit den vier Richtungen eröffnen sich Möglichkeiten und Chancen für eine anspruchsvolle Tätigkeit, ein erfülltes Berufsleben und beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere.

Wie weiter?

Die ersten Vorbereitungskurse sind bereits jetzt, im Herbst 2011 gestartet. Damit werden die ersten Prüfungen der neuen Fachausweise 2013 durchgeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird selbstverständlich noch der derzeitige eidg. Fachausweis Informatik geprüft. Die Homepage www.ict-berufsbildung.ch (externe Seite) gibt Auskunft über Anmeldungen und Module, über Schulorte der Vorbereitungskurse etc.

An Sie als Unternehmer

Motivieren Sie ihre jungen ICT-Lehrabgänger/innen dazu, sich in einem der vier Fachausweise weiterzubilden. Nach der ICT-Lehre und 4 Jahren Berufspraxis (davon 2 Jahre im entsprechenden Fachgebiet) oder einer ähnlichen Praxiserfahrung bietet ein Fachausweis die Chance, anspruchsvollere Aufgaben wahrzunehmen und nicht nur die ICT, sondern auch die Geschäftsprozesse insgesamt weiter zu bringen.

Berufsweltmeisterschaften 2011

ICT Berufsbildung Schweiz

Nach vier intensiven Arbeitstagen schloss die grösste Berufs-Weltmeisterschaft seit ihrer Existenz von 60 Jahren. 950 Wettkampfteilnehmer/-innen arbeiteten an komplexen Aufträgen und belegten ihre hohe Kompetenz. Selbst Premierminister David Cameron liess es sich nicht nehmen, am 2. Wettkampftag die Meisterschaft zu besuchen und sich für die Schlussfeier aufnehmen zu lassen. Er meinte unter Anderem, die Jugend sei ja unsere Zukunft - und wenn man diese Jugend an der Arbeit sehe, könne man zuversichtlich sein. Sie beweisen hohen Einsatzwillen, Kompetenz und Teamgeist. Die WM war auch für London eine Veranstaltung der Superlativen, es war mit 200'000 Besucher/-innen in 4 Tagen der grösste je durchgeführte Anlass in der riesigen Excel-Halle, selbst die U-Bahn (DLR) hatte den Passagier-Tagesrekord...

Das 38-köpfige Schweizer Team erreichte das Super-Resultat von 17 Medaillen, 6 Gold, 5 Silber und 6 Bronze, 12 Diplomen und 6 Zertifikaten. Mit diesem fantastischen Resultat schaffte es das Schweizer Team wieder den 3. Nationenrang.

Unsere drei Informatiker schlugen sich tapfer und erreichten sehr gute Plätze – aber leider keine Medaillen. Tobias Meier, Netzwerktechnik, wurde vierter und verpasste die Bronzemedaille um einen einzigen Punkt! Er kam auf 538 Punkte, 9 hinter dem Goldmedaillenträger aus Singapur. Sandra Schmid, IT-Solutions for Business, erreichte mit 516 Punkten den 8. Rang. Beide sind europabeste Informatiker! Sebastian Häni, Webdesign, wurde mit 519 Punkten elfter. Von den Europäern wurde er nur von Grossbritannien geschlagen. Wir können auf unsere drei stolz sein, sie haben eine ausgezeichnete Arbeit geleistet. Alle drei erhielten ein Diplom. Sie waren wirklich nahe dran. Herzliche Gratulation für ihre Super-Leistung und ihren ausserordentlichen Einsatz.

Zu Beginn der Abschlussfeier erhielt unser Experte Raffaele Stefanelli eine Ehrung für seine langjährige Expertentätigkeit. Er sowie Claudio Violi und Manuel Schaffner haben 2 sehr intensive Wochen mit Korrigierarbeit bis Mitternacht erlebt und sind jetzt froh, endlich einmal auszuruhen. Sagte ein Experte, er hätte in den 2 Wochen nur Excel-Halle und Bett gesehen - so hoffen wir, dass sie nun nicht direkt auf einen Arbeitsstapel in der Heimat losziehen müssen... Auch den Experten, die ja die Teilnehmer/-in auf den Anlass hin trainiert haben, danken wir von Herzen und gratulieren wir für die ausserordentlichen Leistungen.

Mehr Informationen aus London finden Sie auf der Webseite von SwissSkills (externe Seite).

5. Mitgliederversammlung Verein OdA ICT Bern

Julien Hautle, Leiter Kommunikation, Verein OdA ICT Bern

Über 40 Verantwortliche aus verschiedenen Mitgliedsfirmen besuchten am Donnerstag, 1. September 2011 die fünfte Mitgliederversammlung des Verein OdA ICT Bern. Diese fand wie gewohnt in der Aula des eidgenössischen Personalamtes EPA an der Eigerstrasse statt.

Mit Informationen aus dem Vorstand, Referaten zur gibb-Projektwoche und zur Berufsbildung bei Swisscom sowie den aktuellen Inputs aus den Bereichen QV und üK wurde den Anwesenden vielseitige Traktanden geboten.

Bitte berücksichtigen Sie die Verschiebung unserer sechsten Mitgliederversammlung vom 10. auf den 21. November 2011 um 16:00. Grund dafür ist eine Überschneidung mit der nationalen ICT-Berufsentwicklungskonferenz von ICT Berufsbildung Schweiz.

S.P.A. Programm

Thomas Neuhaus, Head of System Integration, Swisscom IT Services Enterprise Solutions AG

Kurz vor Abschluss deiner Informatikerausbildung? Lust auf eine tolle Karrierechance? Ergreif deine Chance und lass dich im S.P.A.-Programm zum Swisscom IT Business Solution Developer ausbilden.

S.P.A. steht für Swisscom Process Academy und ist eine fundierte einjährige Diplomausbildung, die Informatik-Lehrabgängern die Chance bietet, sich zum Swisscom IT Business Solution Developer weiterzubilden. Mit S.P.A. werden neue Spezialisten für SAP-Systeme ausgebildet und gleichzeitig neue Perspektiven für den Berufsnachwuchs geschaffen.

S.P.A. – Weiterbildungschance für Lehrabgänger

Das Pilotprojekt S.P.A. (ehemals R.A.P.) hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Aus- bzw. Weiterbildungsangebot für Informatiker entwickelt. Die Nachfrage und Beachtung wächst, sowohl in Berufsschulen als auch in Betrieben. Unsere ehemaligen "S.P.A.-ler" sind auf dem Arbeitsmarkt gefragte Fachkräfte mit fundiertem Wissen und entsprechend interessanten Chancen.

Neu auch in Bern

Seit 2009 sind wir eine Swisscom Tochtergesellschaft und der grösste SAP Full Service Provider der Schweiz. Wir freuen uns sehr, dass S.P.A. nicht nur weitergeführt, sondern gleich verdoppelt wurde. Seit diesem Jahr findet auch ein Lehrgang in Bern statt.

Auswahlverfahren

Wir wenden uns an junge, motivierte Querdenker mit Abschluss als Informatiker/in EFZ oder gleichwertiger Ausbildung. Interessenten können sich direkt unter www.sap.swisscom.ch/SPA (externe Seite) bewerben. Die Vorselektion wird im Februar 2012 stattfinden. In einem eintägigen Boot Camp können dann die fachlichen, methodischen sowie sozialen Kompetenzen unter Beweis gestellt werden. Im Anschluss an das Boot Camp vergeben wir die 8 bis 10 Ausbildungsplätze pro Standort.

Was für Vorteile bringt das S.P.A. - Programm?

"Es ist eine gute Chance für meine Zukunft. SAP ist gefragt am Markt und es ist nicht einfach, in diese Branche einzusteigen. Ich lerne neue spannende Technologien, was mich fordert. Erfahrungen und Weitervertiefungen in Themen die mich besonders interessieren, werden unterstützt. Es macht Spass und bringt mich weiter."

Stefanie Kruse, Abschluss S.P.A.- Programm 2010

Stefanie Kruse, Abschluss S.P.A.- Programm 2010

"Es ist eine einmalige Einstiegschance in die SAP Welt, die mehr bietet als man erwartet! Spannende Herausforderungen und ein ständig änderndes Umfeld braucht geniale junge Leute, die diese einzigartige Chance packen möchten. SAP ist mehr als ein Sanduhranzeigeprogramm!"

Sandro Scalco, Abschluss S.P.A.-Programm 2010

Sandro Scalco, Abschluss S.P.A.-Programm 2010