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Newsletter-Archiv

Namensänderung zu "Verein ICT-Berufsbildung Bern"

Julien Hautle, Kommunikation, ICT-Berufsbildung Bern

An der Mitgliederversammlung vom 23.04.2014 wurde die Namensänderung zu "Verein ICT-Berufsbildung Bern" beschlossen. Die Dokumente sowie unsere Webseite werden in den kommenden Monaten angepasst - für unsere Vereinsmitglieder und ICT-Lernende im Kanton Bern ändert sich jedoch ausser der Vereinsbezeichnung nichts.

Durch den neuen Namen wird die enge Zusammenarbeit mit ICT-Berufsbildung Schweiz sichtbar gemacht. Dank dem einheitlichen Auftritt profitiert ICT-Berufsbildung Bern von Initiativen und Auftritten der nationalen OdA - zugleich wird die Präsenz der Dachorganisation durch regionale Anlässe wie Lehrabschlussfeiern, Mitgliederversammlungen oder Messeauftritte weiter gestärkt.

Wir bitten um Verständnis, dass es 2014 weiterhin bestehende Reglemente und Unterlagen geben wird, auf denen der Name OdA ICT Bern auftaucht. Auch ist die Homepage in der aktuellen Form eine Zwischenlösung - wir stehen bezüglich einer definitiven Lösung im Gespräch mit ICT-Berufsbildung Schweiz und planen deren Umsetzung im Sommer.

Bestehende Mailadressen @oda-ict-bern.ch behalten Ihre Gültigkeit und werden durch neue Endungen ergänzt.

Bei Fragen oder Unklarheiten steht unsere Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 079 264 02 59) gerne zur Verfügung.

Neues aus der ICT-Berufsbildung

Rückblick Mitgliederversammlung April 2014

Julien Hautle, Kommunikation, ICT-Berufsbildung Bern

Am Mittwoch, 23.04.2014, fand im eidgenössischen Personalamt unsere Mitgliederversammlung statt. Neben der Präsentation der Jahresrechnung 2013 sowie weiteren statutarischen Themen (wie die in der Einleitung erwähnte Namensänderung) wurden Informationen und Erfahrungen zum Thema "Lehrbetriebsverbund" präsentiert.

Die Schaffung von Lehrbetriebsverbunden ist eine spannende Möglichkeit, um mehreren kleineren Unternehmen die einfachere Ausbildung von Lernenden zu ermöglichen. Deren Lernende arbeiten während ihrer Grundbildung in den verschiedenen Unternehmen des Verbundes und können so breitere Erfahrungen sammeln. Der Ausbildungsaufwand kann unter den Mitgliedern verteilt werden.

Sie finden den Bericht zur Versammlung sowie weitere Folien und Unterlagen auf unserer Homepage:

Ausblick ICT @ Swiss Skills Bern 2014

Rolf Zbinden, Projekleiter Swiss Skills, ICT-Berufsbildung Bern

Seit September 2013 laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zur Zeit können wir orientieren, dass der Verein ICT-Berufsbildung Bern mit den Arbeiten "auf Kurs" ist. Die technischen Angaben/Anforderungen über die Wettkampfplätze und die Berufspräsentationen konnten Ende März abgeschlossen werden.

130 Berufe stellen sich am 17. - 21. September auf dem BEA bern expo-Gelände vor. Für 70 Berufe werden Schweizermeisterschaften mit über 1000 Wettkämpfinnen und Wettkämpfern durchgeführt. Zurzeit finden nun schweizweit die regionalen Berufsmeisterschaften statt, um die Teilnehmer und Teilnehmerinnen für die Schweizermeisterschaften in Bern zu rekrutieren.

Die ICT-Berufsbildung präsentiert sich auf nahezu 1000 m2 in der Halle 3 - dies in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen und ihren Berufsausbildungen. Auf dieser Showfläche wird ein Ort der Begegnung und der erlebten Information dargeboten. An den Ständen werden verschiedene ICT-Anwendungen anhand konkreter Beispiele aus der Privatwirtschaft demonstriert. Die Besucher treffen auf das erste Berufswahlradio live vor Ort. Moderiert wird dieses von jungen Mediamatikern. Dargeboten werden verschiedene VIP-Talks und Podiumsdiskussionen mit ICT-Persönlichkeiten, eingeladen ist auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

An der Meet & Greet-Bar unter dem Motto "Lernende sind die besten Botschafter" stehen junge ICT-Fachkräfte für Auskünfte zur Verfügung.

Mit ICT gestaltest du die Zukunft.

Unter diesem Motto wird eine Zeitreise von der Vergangenheit in die ICT-Zukunft präsentiert. Den angehenden Auszubildenden und den Entscheidungsträgern soll nach dem Besuch des ICT-Pavillons bewusst sein, welche herausragende Rolle die verschiedenen ICT-Berufe in den kommenden Jahrzehnten spielen werden. Einen Einblick in den ICT Berufsbildung-Standplatz ist aus der angefügten Broschüre ersichtlich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an den Swiss Skills Bern 2014. Reservieren Sie das Datum (17. bis 21.09.2014) bereits heute.

Umsetzung Bildungsverordnung: ICT Competence Framework

Jörg Aebischer, Geschäftsführer ICT-Berufsbildung Schweiz

Ab 1. August 2014 werden die Lehrbetriebe die Möglichkeit haben, die in der Bildungsverordnung vorgeschriebene Lerndokumentation (BiVo Art. 14) und den verlangten Bildungsbericht (BiVo Art. 15) im ICT Competence Framework - dem IT-basierten Ausbildungssystem der nationalen OdA ICT-Berufsbildung Schweiz - zu führen. Und das kostenlos für alle Betriebe, die Mitglied von ICT-Berufsbildung Bern sind! Auch andere Betriebe können von der Möglichkeit profitieren, bezahlen aber eine Nutzungsgebühr von CHF 50.- pro Lehrverhältnis und Jahr.

Was bringt diese Plattform den Ausbildungsbetrieben (inkl. den Vollzeitausbildungsanbietern)?

  • Die Betriebe können ihre Bildungsplanung abgestimmt auf die lokal geltenden Schul- und üK-Lehrpläne ausrichten. Die Lernortkooperation wird so optimiert.
  • Darauf aufbauend können die Betriebe ihre Bildungsberichte für jede/jeden Lernende/n im System erfassen und verwalten.
  • Die Lernenden können ebenso direkt auf derselben Plattform ihre Lerndokumentationen führen.
  • Die Betriebe können am selben Ort alle im Zusammenhang mit dem jeweiligen Lehrverhältnis stehenden Unterlagen ablegen (Dokumenten-Upload), wie z. B. Lehrvertrag, Korrespondenzen, Kompetenznachweise usw.
  • Die Betriebe haben Zugriff auf die laufend aktuellsten Informationen im Zusammenhang mit der Informatik-Lehre. Das System wird nach dieser offiziellen Vorlage strukturiert: http://www.berufsbildung.ch/dyn/14999.aspx (externe Seite)
  • Die Nutzer haben über den ICT-CF auch Zugriff auf die anderen Funktionalitäten, wie z. B. die ICT-Module oder die ICT-Leistungsbeurteilungsvorgaben.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich für einen Account zu registrieren, werden Anfang Juli 2014 durch ICT-Berufsbildung Bern kommunizert.

Zur Zeit macht die Firma Crealogix mit ihrem Produkt "time2learn" aktiv Werbung in unserem Berufsfeld. Bei der Bildungsplanung und -dokumentation bestehen Überschneidungen und es wäre schade, wenn ICT-Ausbildungsbetriebe dazu eine branchenfremde Lösung einsetzen würden.

Ausbildungskurs für ICT-Berufsbildner/innen

Julien Hautle, Kommunikation, ICT-Berufsbildung Bern

Das Bildungszentrum für Wirtschaft und Dienstleistung (BWD) bietet in Zusammenarbeit mit ICT-Berufsbildung Bern im Herbst 2014 einen speziellen Berufsbildnerkurs an.

Neben den allgemeinen Themen rund um die Berufsbildung werden auch Aspekte der ICT-Berufsbildung behandelt.

Lehrabschlussfeier: Neuerungen & Programm

Peter Schmid, PR & Mitgliedermarketing, ICT-Berufsbildung Bern

Wie in den vier Jahren vorher organisiert ICT-Berufsbildung Bern im Kongresszentrum der BEA bern expo die würdige Lehrabschlussfeier 2014 für die rund 270 Informatiker/-innen und Informatikpraktiker/-innen.

Dank dem grossen Interesse und den rund 1'000 erwarteten Besucher/-innen wird dieser Anlass am Mittwoch, 2. Juli zum ersten Mal zweischichtig durchgeführt. Das Programm rechtzeitig auf unserer Webseite aufgeschaltet.

Die erfolgreichen Lehrabgänger/-innen erhalten ihre langersehnten Fähigkeitszeugnisse. Bei den Ehrungen werden die erfolgreichsten Applikationsentwickler/-innen, Systemtechniker/-innen, Informatikpraktiker/-innen, individuellen Produktivarbeiten usw. zusätzlich mit einem attraktiven Preis belohnt.

ICT-Berufsbildung Bern freut sich sehr, Sie an unserer Feier im Juli willkommen zu heissen!

Impressionen vergangener Feiern finden Sie in unserer Galerie.

Award Night ICT-Berufsbildung Schweiz

Julien Hautle, Kommunikation, ICT-Berufsbildung Bern

Am 24. September 2014 trifft sich das "geballte ICT-Wissen" zu einem Gala-Anlass der besonderen Art. ICT-Berfsbildung Schweiz lädt zum ersten Mal zur "Award Night" ein. Für Spannung ist gesorgt! Verliehen werden insgesamt sieben Awards in einer People- und einer Company-Kategorie.

Mittwoch, 24.09.2014, 18.00 Uhr

Stadttheater Olten
Froburgstrasse 1
4600 Olten

Umfrage

Jörg Aebischer, Geschäftsführer ICT-Berufsbildung Schweiz

ICT‐Berufsbildung Schweiz hat erneut eine Online‐Umfrage zum Berufswahlprozess bei den Erstlehrjahr‐Lernenden durchgeführt. Befragt wurden ca. 2000 Informatik‐ und Mediamatiklernende aus der deutschen und französischen Schweiz mit Ausbildungsbeginn im Jahr 2013.

Agenda

  • Mitgliederversammlung April 2014
    23. April 2014, 16.00 Uhr, Bern
  • Lehrabschlussfeier QV 2014
    02. Juli 2014, 15.00 bzw. 17.00 Uhr, Bern
  • Swiss Skills Bern 2014
    17. bis 21. September 2014, Bern
  • Award Night 2014
    24. September 2014, 18.00 Uhr, Olten
  • ICT-Berufsentwicklungskonferenz
    14. November 2014, Bern
  • Mitgliederversammlung November 2014
    25. November 2014, 16.00 Uhr, Bern

Auf der Terminliste mit Zusatzinformationen finden Sie auch in Zukunft alle aktuellen Anlässe.

Kontakt

Alle Vorstandsmitglieder, entsprechende Aufgabenbeschreibungen und E-Mailadressen finden Sie auf unserer Kontaktseite. Falls Sie Ihr Anliegen nicht direkt einer Ansprechsperson im Vorstand zuordnen können, steht Ihnen unsere Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 079 264 02 59) gerne zur Verfügung.

Mitgliederversammlung November 2013

Julien Hautle, Vorstand OdA ICT Bern, Kommunikation

Am Dienstag, 26. November 2013 findet im Eidgenössischen Personalamt an der Eigerstrasse 71 die nächste Mitgliederversammlung statt. Neben den statutarischen Elementen der Versammlung wird sich ein grosser Teil des Anlasses um die Umsetzung der neuen Bildungsverordnung sowie um SwissSkills Bern 2014 drehen.

Alle Informationen zum Grossanlass finden Sie auf www.swissskillsbern2014.ch. Wir freuen uns darauf und hoffen natürlich, dann eine Schweizermeisterin, einen Schweizermeister aus dem Kanton Bern feiern zu dürfen. Die erste Hürde können Ihre Lernenden im Rahmen der Regiomeisterschaften im Februar 2014 nehmen - weitere Informationen dazu folgen.

Vertreter von Unternehmen, welche nicht Mitglied der OdA sind, dürfen gerne am Anlass teilnehmen um bezüglich beider Themen aus erster Hand informiert zu werden. Bitte melden Sie sich vorgängig via Mail bei unserer Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an.

Neues aus der ICT-Berufsbildung

Neue Bildungsverordnung Informatiker/in EFZ

Patrick Aebi, Vorstand OdA ICT Bern, überbetriebliche Kurse

Die Arbeiten schreiten voran. Die Auswertung der Umfragen bezüglich der Wahlpflichtmodule hat stattgefunden. Nach der Prüfung durch die Kommission B&Q (Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität), wird ein Antrag an das Mittelschul- und Berufsbildungsamt zur Genehmigung des Bausatzes für Bern gestellt. Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand!

Ersatz für den Schwerpunkt Support

Patrick Aebi, Vorstand OdA ICT Bern, überbetriebliche Kurse

Die ICT Berufsbildung Schweiz hat darüber informiert, dass die Schaffung einer "Supporter-Lehre" nicht weiter verfolgt wird. Lesen Sie dazu das Schreiben von ICT Berufsbildung Schweiz.

FAQ

Patrick Aebi, Vorstand OdA ICT Bern, überbetriebliche Kurse

Senden Sie uns ihre Fragen im Zusammenhang mit der neuen Bildungsverordnung. Wir werden diese im FAQ auf unserer Webseite gerne beantworten.

Agenda

  • Mitgliederversammlung April 2014
    23. April 2014, 16.00 Uhr, Bern
  • Lehrabschlussfeier QV 2014
    02. Juli 2014, 16.30 Uhr, Bern
  • swiss skills Bern 2014
    17. bis 21. September 2014, Bern
  • Mitgliederversammlung November 2014
    25. November 2014, 16.00 Uhr, Bern

Auf der Terminliste mit Zusatzinformationen finden Sie auch in Zukunft alle aktuellen Anlässe.

Kontakt

Alle Vorstandsmitglieder, entsprechende Aufgabenbeschreibungen und E-Mailadressen finden Sie auf unserer Kontaktseite. Falls Sie Ihr Anliegen nicht direkt einer Ansprechsperson im Vorstand zuordnen können, steht Ihnen unsere Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +41 79 264 02 59) gerne zur Verfügung.

"Bei uns zählt die Leistung, nicht das Geschlecht."

publiziert im espace einsteiger (externe Seite), Autor: Rolf Marti (externe Seite)

Der Branchenverband ICT-Berufsbildung Schweiz hat im vergangenen November die besten Junginformatikerinnen und -informatiker des Landes ausgezeichnet. In der Kategorie "praktische Abschlussarbeit" gewann Anna Veraguth aus Reutigen.

Anna Veraguth (26) ist seit diesem Sommer Informatikerin mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ), Fachrichtung Applikationsentwicklung. Ihre Lehrstellensuche verlief problemlos (zwei Bewerbungen, zwei Zusagen). Die Ausbildung hat sie beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation absolviert. In der Freizeit beschäftigt sich Anna Veraguth mit ihren zwei Ponys, mit der Fotografie (www.horse-art.ch) und dem Programmieren von Websites. "Mir macht es einfach Spass, Ideen umzusetzen", sagt die junge Frau.

Seit diesem Sommer sind Sie Informatikerin EFZ. Was gab den Ausschlag für Ihre Berufswahl?

Auf die Informatik bin ich über mein Hobby, die Tierfotografie, gestossen. Ich wollte meine Bilder einem grösseren Publikum zeigen. Also begann ich, Websites zu programmieren. Dabei ist mein Interesse für die Informatik erwacht. Es ist also nicht so, dass ich bereits als Kind Computer seziert oder Netzwerke gebaut hätte – was ich bis heute nicht tue. Mich fasziniert die kreative Seite meines Berufs, das Gestalten und Programmieren.

Sie waren bei Lehrbeginn 22 Jahre alt. Was haben Sie zwischen Schulende und Lehrbeginn gemacht?

Ich habe die Quarta und die Tertia des Gymnasiums absolviert – aber ich war wohl nicht der Typ dafür. Ich wollte arbeiten. Also habe ich mich mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen. Mein Freund hat mich schliesslich motiviert, eine Informatiklehre zu machen. Eigentlich glaubte ich mich schon zu alt dafür... (lacht)

Als Frau sind Sie in der Informations- und Kommunikationstechnologie eine "Exotin" – auf hundert Berufsleute kommen gerade mal dreizehn Frauen. Wie erklären Sie sich das?

Viele Frauen denken, Informatik sei etwas für "Nerds" – Fachidioten und Einzelgänger, welche in einsamen Kellerräumen Computer auseinanderschrauben oder programmieren. Das ist ein komplett falsches Bild! Informatik bedeutet Kommunikation und Teamarbeit. Wer die Probleme seiner Kunden nicht versteht, kann ihnen keine Lösungen bieten. Und intelligente Lösungen entstehen in der Regel im Team. Der Beruf ist auch weit weniger technisch als gemeinhin angenommen. Wer wie ich in der Applikationsentwicklung tätig ist, hat mit Hardware, Kabel und Co. wenig zu tun.

Wie müssen Frauen angesprochen werden, damit sie sich vermehrt für Informatik interessieren?

Man muss ihnen sagen, dass Informatikerin ein kreativer und kommunikativer Beruf ist, dass die Arbeit gut bezahlt wird und dass Teilzeit- und Telearbeit möglich sind – was im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig ist.

Wie steht es mit Mathematik? Sie schreckt viele Frauen ab.

Wer in der Sekundarschule ein 4,5 oder 5 in Mathematik hat, dürfte in der Berufsfachschule keine Probleme haben. Wichtiger ist jedoch die Fähigkeit zum abstrakten Denken. Schliesslich gilt es, ein reales Problem in die abstrakte Sprache des Programmierens zu übersetzen.

Was empfehlen Sie jungen Frauen, die mit einer Informatikausbildung liebäugeln, sich diese aber nicht zutrauen?

Sie sollen schnuppern gehen. Einige Betriebe bieten eigens Schnuppertage für Frauen an, zum Beispiel das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation. Und sie sollen einen Eignungstest machen. Vielleicht werden sie wie ich überrascht sein vom Resultat. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich den Test bestehen würde.

Wie erleben Sie den Arbeitsalltag: Haben Sie als Frau einen Vorteil, einen Nachteil oder spielt das Geschlecht keine Rolle?

Ich erlebe weder Bevorzugung noch Diskriminierung. Bei uns zählt die Leistung, nicht das Geschlecht.

Sie haben den "ICT Young Professional Award 2012" für die beste praktische Abschlussarbeit gewonnen. Worum ging es in dieser Arbeit?

Ich habe während meiner Lehrzeit am Projekt "e-dec" der Eidgenössischen Zollverwaltung mitgearbeitet. "e-dec" verarbeitet pro Tag gegen 200 000 Zolldeklarationen und enthält einen Algorithmus zur Fehlererkennung. Ich habe ein Instrument entwickelt, mit welchem man die Regeln zur Fehlererkennung einfacher verwalten kann.

Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?

Ich bin sehr stolz und hätte nie damit gerechnet. Immerhin wurden rund 2000 Arbeiten bewertet.

Mit dem Abschlusszeugnis und dem Award stehen Ihnen viele Wege offen. Wie sieht Ihre berufliche Zukunft aus?

Ich habe bei der Firma A.P. Kern in Uetendorf eine Anstellung gefunden, bei der ich viel Neues dazulerne. Wir entwickeln Software für das Gesundheitswesen. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren im Rahmen der Höheren Berufsbildung den Fachausweis als Informatikerin machen. Vorerst möchte ich aber ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln.

Neues aus der ICT-Berufsbildung

Anmeldung Regionalmeisterschaft 2013
Julien Hautle, Leiter Kommunikation Verein OdA ICT Bern

Am Montag, 25. Februar 2013 von 16:00 bis 19:00 Uhr findet in der gibb (externe Seite) die Regionalmeisterschaft des Kantons Bern statt. Teilnehmen können alle Informatik- und Mediamatik-Lernenden im dritten und vierten Lehrjahr.

Die besten Kandidatinnen und Kandidaten qualifizieren sich anschliessend für die Schweizermeisterschaften, an denen es im Herbst 2013 um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft geht. Für die Lernenden ist es eine tolle Möglichkeit, ihre Fachkompetenz zu beweisen und zu überprüfen, ob Ihnen das Lösen von modulübergreifenden Aufgaben liegt. Umgekehrt ist es für die Firmen eine Chance zu zeigen, welche Fachkräfte bei Ihnen ausgebildet wurden und so mit geringem Aufwand den Lernenden und dessen Lehrbetrieb einem schweizweiten Fachpublikum vorzustellen.

Sie können Ihre Lernenden per Post oder direkt per E-Mail anmelden. Alle nötigen Informationen finden Sie in der Einladung (PDF-Dokument).

S.P.A. Programm
Melanie Corina, Swisscom IT Services AG

Das S.P.A. Programm ist eine fundierte einjährige Diplomausbildung, die Informatik-Lehrabgängern die Chance bietet, sich zum Swisscom IT Business Solution Developer weiterzubilden. Die SAP Services der Swisscom bilden neue SAP-Spezialisten aus und schafft damit neue Perspektiven für den Berufsnachwuchs. Das Ausbildungsprojekt S.P.A. hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Weiterbildungsangebot für junge Informatiker entwickelt. Die Nachfrage und Beachtung für das einzigartige Programm wächst, sowohl in Berufsschulen als auch in Betrieben. Die ehemaligen "S.P.A. ler" sind auf dem Arbeitsmarkt gefragte Fachkräfte. Sie verfügen über ein fundiertes theoretisches Grundgerüst und haben meist auch schon praktische Erfahrung in SAP-Projekten gesammelt; entsprechend erwarten sie interessante Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Das S.P.A.-Programm adressiert junge, motivierte Querdenker mit Abschluss als Informatiker/in EFZ oder gleichwertiger Ausbildung sowie sehr guten Deutsch und guten Englischkenntnissen.

Die Ausbildung bietet unschlagbare Vorteile: Die fundierte SAP-Ausbildung kostet die Teilnehmenden nichts, im Gegenteil, sie erhalten einen Monatslohn während des Ausbildungsjahres sowie einen garantierten unbefristeten Anstellungsvertrag bei erfolgreichem Abschluss.

Interessenten können sich direkt unter www.swisscom.ch/spa (externe Seite) bewerben. Die Vorselektion wird im Februar 2013 stattfinden. In einem eintägigen Boot Camp werden die fachlichen, methodischen sowie sozialen Kompetenzen evaluiert. Im Anschluss an das Boot Camp vergibt die SAP Services die 8 bis 10 Ausbildungsplätze in Zürich und Bern.

Agenda

  • TCBE: Mobile - revolutioniert das Business
    17. Januar 2013, Bern
  • Seminar für Lehrabgänger: Lehrabschluss - wie weiter?
    23. und 24. Januar 2013 (Auswahl), gibb
  • ICT-Regiomeisterschaft Kanton Bern
    25. Februar 2013, gibb
  • Mitgliederversammlung April 2013
    24. April 2013, 16.00 Uhr, Bern
  • tunBern 2013
    3. bis 12. Mai 2013, Bern
  • Lehrabschlussfeier QV 2013
    3. Juli 2013, 16.30 Uhr, Bern
  • Mitgliederversammlung November 2013
    26. November 2013, 16.00 Uhr, Bern
  • Mitgliederversammlung April 2014
    23. April 2014, 16.00 Uhr, Bern
  • swiss skills Bern 2014
    17. bis 21. September 2014, Bern

Auf der Terminliste mit Zusatzinformationen finden Sie auch in Zukunft alle aktuellen Anlässe.

Portrait: Thomas Riesen

In jeder Newsletter-Ausgabe stellen wir Ihnen kurz eine Person vor, welche sich für die ICT-Berufsbildung im Kanton Bern einsetzt. Heute: Thomas Riesen, Präsident der Prüfungskommission Kanton Bern.

Thomas Riesen wurde an der Mitgliederversammlung im November 2012 als Präsident der Prüfungskommission und damit als Nachfolger von Jürg Eberhart vorgestellt. 1984 hat er mit einem Partner die Predata AG in Thun gegründet, sie beschäftigen aktuell 22 Personen. Die Firma ist in den Bereichen Informatik-Infrastruktur und Software-Entwicklung (umfassende Softwarelösung für Bibliotheken, Marktführer in der Schweiz) tätig (www.predata.ch, externe Seite). Zur Zeit sind zwei Informatik-Auszubildende mit voller vierjähriger Lehre, zwei Praktikanten mit zweijährigem Praktikum und eine Kauffrau in der Ausbildung.

  • Wieso engagieren Sie sich als Präsident der Prüfungskommission?

    Seit dem Bestehen der Prüfungskommission bin ich Mitglied dieser Kommission. Es war und ist mir ein grosses Anliegen, die Sicht und die Bedürfnisse einer KMU-Ausbildungsfirma einzubringen. Diese weicht doch in einigen Punkten von den "Grossen" ab. Das Umfeld von Berufsfachschule, üK und QV muss so gestaltet sein, dass es auch weiterhin für KMUs möglich ist, eine vierjährige Informatik-Lehre anzubieten.
  • Wie kann auch in Zukunft die Gleichheit zwischen den Lernenden - unabhängig von Lehrperson, Lehrfirma und Ausbildungsmodell - sichergestellt werden?

    Da sprechen Sie ein mir sehr wichtiges Thema an. Am Schluss der Ausbildung steht ein einheitliches Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, zu welchem aber viele Wege führen. Alle am Ausbildungsprozess beteiligten Institutionen müssen sicherstellen, dass die Leistungen, welche hinter den einzelnen Noten stehen, vergleichbar sind. Soweit dies in den Möglichkeiten unserer Kommission liegt, geben wir Vorgaben, dass diese Vergleichbarkeit erreicht werden kann. Hier wurde bereits einiges unternommen, der Weg zu einer wirklich einheitlichen Ausbildung im Kanton oder gar schweizweit muss jedoch weiter engagiert gegangen werden.
  • Wie planen Sie, den Anteil Frauen in der Prüfungskommission und bei den Experten erhöhen?

    Diese Aufgabe wurde mir von der OdA als eine Art Aufgabenpaket in mein Amt mitgegeben. An der letzten Kommissionssitzung war dies ein Traktandum, und wir haben bereits Ideen und Vorschläge gesammelt, wie wir den frei gewordenen Sitz (Rücktritt Jürg Eberhart) in der Kommission mit einer Frau besetzen können. Von einer Quotenregelung halte ich persönlich aber nichts. Wir haben die gewünschten Skills definiert und hier gilt, dass die Fähigkeit klar vor dem Geschlecht kommt. Es gibt einige fähige Frauen in unserem Ausbildungsumfeld, nur müssen diese dann auch gewillt sein, sich in der Kommission zu engagieren.
  • Welche Massnahmen sind geplant, damit die Qualität der Prüfungen hoch bleibt?

    Die Modulprüfungen und die IPA laufen seit einigen Jahren nach einem übersichtlichen, kontrollierbaren Prozess ab. In diesem Prozess sind die Aufgaben aller Beteiligten definiert, er basiert auf den grossen Erfahrungen unseres Chefexperten Andy Bula, seinem Team, den Schulen und natürlich den rund 240 Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten. Neben unseren "normalen" Sitzungen, trifft sich die Prüfungskommission nach dem QV, in der Regel gegen Ende August, zu einem Workshop. An diesem wird das abgeschlossene QV wirklich sehr kritisch analysiert und hinterfragt. Auch der Schlussbericht des Chefexperten beleuchtet das vergangene QV nochmals, allfällige "Problemzonen" werden offen und ehrlich aufgezeigt. Genau diese selbstkritische Haltung scheint mir die beste Garantie dafür, dass die Qualität weiterhin derart hoch bleibt.
  • Wie könnte man aus Ihrer Sicht die Beteiligung an den Berufsmeisterschaften erhöhen?

    Auch ich habe dafür kein Rezept, ich weiss, diese Antwort würde wohl jeder geben. Es scheint mir ein Problem der Motivation der Lernenden aber auch der Lehrbetriebe zu sein. Nochmals viel Zeit und Engagement zu investieren, ist nicht so gefragt. Tatsache ist, dass Lehrabgänger mit einem guten oder sehr guten Zeugnis ohnehin sehr gefragt sind und mühelos eine "gute Stelle" finden, die Firmen reissen sich um diese, egal ob sie jetzt noch einen Meistertitel haben oder nicht. Vielleicht fehlt es auch an einer gezielten Information der Lernenden und Lehrbetriebe. Wenn die Anwärter persönlich für eine Teilnahme angegangen würden, würde sich vielleicht der Berufsstolz stärker wecken lassen. Dies alles mag ernüchternd klingen, trotzdem weiter dran bleiben!

Kontakt

Alle Vorstandsmitglieder, entsprechende Aufgabenbeschreibungen und E-Mailadressen finden Sie auf unserer Kontaktseite. Falls Sie Ihr Anliegen nicht direkt einer Ansprechsperson im Vorstand zuordnen können, steht Ihnen unsere Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +41 79 264 02 59) gerne zur Verfügung.

Umstellung auf neue Bildungsverordnung Informatiker/-in EFZ

Markus Nufer, Präsident OdA ICT Bern

Wir gehen heute davon aus, dass per 1. Januar 2014 die revidierte Bildungsverordnung (BIVO) für Informatikerinnen und Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (Informatiker/-in EFZ) in Kraft gesetzt wird. Vorbehalten bleibt der Ausgang der offiziellen Anhörung durch die zuständige Bundesbehörde (SBFI) bei den Kantonen und weiteren Vernehmlassungsteilnehmern.

In der aktuellen Version der BiVo sind für uns zwei wichtige Anliegen noch nicht berücksichtigt: "Anschlusslösung EBA" und "Wie weiter mit dem Supporter?" - Wir setzen uns weiterhin dafür ein.

Anfang Juni haben Sie eine erste Information betreffend der neuen BIVO per Mail erhalten. Sie finden dieses Schreiben und weitere wichtige Unterlagen und Links auf unserer Webseite (www.oda-ict-bern.ch/bivo2014).

Mit diesem zweiten Informationsschreiben wollen wir Ihnen vor allem mit Hinblick auf die Selektion der Lernenden für den Lehrstart 2014 weitere wichtige Informationen geben. Die Auswirkungen der neuen BIVO sind mit wenigen Ausnahmen für Sie als Betrieb nicht gross.

3 Fachrichtungen statt 4 Schwerpunkte

Die drei Fachrichtungen sind Applikationsentwicklung, Systemtechnik und Betriebsinformatik. Je Fachrichtung regelt ein Bildungsplan den Einsatz in der betrieblichen Praxis. Sie finden die aktuellen Bildungspläne unter oben angegebenem Link. Die Berufsfachschule (GIBB) wird alle Fachrichtungen anbieten.

Bereits bei Ausstellung des Lehrvertrages muss die Fachrichtung angegeben werden.

Welche Fachrichtung passt zu unserem Betrieb?

Im Vergleich zu den bestehenden Schwerpunkten Applikation und Systemtechnik schärft die Fachrichtungen Systemtechnik und Applikationsentwicklung das jeweilige Berufsbild.

Prüfen Sie anhand der Bildungspläne, welche Handlungskompetenzen Sie in Ihrem Betrieb abdecken. Wenn Sie nach heutiger BIVO Support-Lehrstellen anbieten, prüfen Sie ob Sie zukünftig Betriebsinformatiker ausbilden können. Alternativ dazu gibt es noch die Ausbildung zur Informatikpraktikerin EBA, bzw. zum Informatikpraktiker EBA.

Aktuell läuft eine Umfrage von ICT Berufsbildung Schweiz, um den Bedarf nach einem Ersatz für den Schwerpunkt Support zu erheben. Sie finden die Umfrage unter dem folgenden Link: Umfrage.

Was bedeutet das für die Selektion auf Lehrstart 2014?

Informieren Sie die Schüler über die neue BIVO und die damit einhergehende Wahl der Fachrichtung bereits zum Lehrstart. Durch die Gleichwertigkeit der Fachrichtungen sind die schulischen Anforderungen für alle gleich.

Entscheidend sind nicht alleine die Noten, auch nicht ob es sich um Real- oder Sekundarschüler handelt. Viel wichtiger ist es, und das wissen Sie bereits, was die Schüler für einen Ehrgeiz haben und wie motiviert sie sind. Auch die Neugier, ein gutes soziales Umfeld und der innere Antrieb, Neues begeistert anzugehen, sind mindestens genauso wichtig. Achten Sie allgemein auf Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenzen.

Brauche ich eine neue Bildungsbewilligung?

Betriebe welche über eine Bildungsbewilligung für den Schwerpunkt Systemtechnik oder Applikationsentwicklung verfügen werden automatisch die entsprechende Bewilligung für die neuen Fachrichtungen Systemtechnik, bzw. Applikationsentwicklung erhalten. Diejenigen Betriebe welche nur über eine Bewilligung für den Schwerpunkt Support verfügen, werden durch das Mittelschul- und Berufsbildungsamt neu abgeklärt.

Sind Fachrichtungswechsel möglich?

Durch das Sockellehrjahr (einheitliches 1. Lehrjahr) besteht die Möglichkeit einen Fachrichtungswechsel im 1. Lehrjahr vorzunehmen, falls der Betrieb über die entsprechenden Bildungsbewilligungen verfügt.

Wie geht es weiter mit der neuen BIVO?

Die Bildungspläne sehen für die Berufsfachschule 8 und für die überbetrieblichen Kurse 3 Wahlpflichtmodule vor. Die Wahlpflichtmodule werden von der OdA in Absprache mit den Betrieben, den üK-Anbietern und der Berufsfachschule für den ganzen Kanton fix bestimmt. Die OdA wird Sie in Form einer Umfrage beim Bestimmen einbeziehen.

Wir sind uns bewusst, dass mit der Einführung der neuen BiVo bei der Berufsfachschule, den üKs und den Lehrbetrieben im Kanton Bern einige Umstellungen nötig sind. Entsprechend waren wir zu Beginn auch skeptisch und haben unsere Bedenken gegenüber der nationalen OdA auch eingebracht. In wichtigen Punkten wurden unsere Einwände berücksichtigt und sind in die überarbeitete BiVo eingeflossen.

Trotzdem kommen mit der Umstellung einige Herausforderungen auf die ICT-Berufsbildung im Kanton Bern zu, die es in den nächsten Monaten zu bewältigen gibt - wie zum Beispiel auch der wegfallende Schwerpunkt Support oder die Auswahl und Erarbeitung der neuen Module.

Die OdA ICT Bern freut sich, Sie im Zusammenhang mit der Ausbildung von Lernenden und der Umsetzung der neuen BiVo zu unterstützen. Zögern Sie nicht, mit uns in Kontakt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu treten. Gerne nehmen wir Ihre Fragen entgegen und ergänzen damit unser FAQ auf unserer Webseite.

Neues aus der ICT-Berufsbildung

Angebot und Vorteile im Verein OdA ICT Bern

Peter Schmid, Vorstand OdA ICT Bern, PR & Mitgliedermarketing

Der Verein OdA ICT Bern bietet allen Informatikbetrieben wertvolle Dienstleistungen an, egal ob sie Lernende ausbilden oder nicht.

Das Angebot:

  • Unterstützung bei Problemen im Zusammenhang mit der neuen Bildungsverordnung,
  • Beratung bei Ausbildungsfragen,
  • Vergünstigte Dienstleistungen der OdA ICT Bern,
  • Einbinden in ein Netzwerk mit Informatik-Partnern, z.B. durch Teilnahme an unseren Mitgliederversammlungen,
  • Möglichkeit, in Kommissionen und Fachausschüssen die ICT-Berufe weiterentwickeln,
  • Unentgeltlicher Firmenauftritt auf der Vereins-Website,
  • Kostengünstiger Beitritt, usw.

Interessiert? Detailinformationen finden Sie auf unserer Homepage.

Ausblick Swiss Skills Bern 2014

Julien Hautle, Vorstand OdA ICT Bern, Kommunikation

Vom 17. bis 21. September 2014 treffen sich in Bern die besten jungen Schweizer Berufsleute aus über 130 Berufen zu einem Grossanlass mit spitzensportlicher Note. An den ersten gemeinsamen Berufsmeisterschaften werden in rund 80 Berufen die Schweizer Meister gekürt. An den SwissSkills Bern 2014 werden nicht weniger als 1‘000 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer teilnehmen.

Mittendrin werden auch jeweils 30 Teilnehmer der drei verschiedenen ICT-Trades dabei sein. Der Verein OdA ICT Bern ist für den Stand- und Meisterschaftsbetrieb vor Ort zuständig und bereits jetzt mit der Planung dieses Grossanlasses beschäftigt. Firmen, welche gezielt die ICT-Meisterschaften in Bern unterstützen möchten, können sich bei Jörg Aebischer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Wer sich persönlich rund um den Stand engagieren möchte, ist natürlich ebenfalls sehr willkommen. Bei Interesse können Sie sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Alle Informationen zum Grossanlass finden Sie auf www.swissskillsbern2014.ch. Wir freuen uns darauf und hoffen natürlich, dann eine Schweizermeisterin, einen Schweizermeister aus dem Kanton Bern feiern zu dürfen. Die erste Hürde können Ihre Lernenden im Rahmen der Regiomeisterschaften im Februar 2014 nehmen - weitere Informationen dazu folgen.

Agenda

  • Lehrabschlussfeier QV 2013
    3. Juli 2013, 16.30 Uhr, Bern
  • open day ICT-Schweizermeisterschaften 2013
    24. Oktober 2013, Forum IBM, Zürich-Altstetten
  • Mitgliederversammlung November 2013
    26. November 2013, 16.00 Uhr, Bern
  • Mitgliederversammlung April 2014
    23. April 2014, 16.00 Uhr, Bern
  • swiss skills Bern 2014
    17. bis 21. September 2014, Bern

Auf der Terminliste mit Zusatzinformationen finden Sie auch in Zukunft alle aktuellen Anlässe.

Portrait: Markus Studer

In jeder Newsletter-Ausgabe stellen wir Ihnen kurz eine Person vor, welche sich für die ICT-Berufsbildung im Kanton Bern einsetzt. Heute: Markus Studer, Organisator der ICT-Regiomeisterschaften.

Markus Studer betreut seit der Anfangsphase der ICT-Berufsmeisterschaften die Durchführung der regionalen Vorausscheidung an der gibb. Die Regiomeisterschaften sind die erste Hürde auf dem Weg zu nationalen und internationalen Wettbewerben für Lernende mit Ambitionen. Sie ermöglichen auch den Vergleich der Lernenden mit anderen Firmen und testen die Kompetenzen der Teilnehmer auf einer breiten Basis. Markus Studer ist Informatiklehrer an der gibb und betreut die Berufsmeisterschaften auf ehrenamtlicher Basis.

  • Warum liegen dir die Berufsmeisterschaften am Herzen?

    Während meiner Studienzeit habe ich selber an einem Wettbewerb teilgenommen und wurde mit dem Technologie-Standort-Schweiz-Preis ausgezeichnet. Ich weiss daher, welche Freude und Motivation eine solche Auszeichnung mit sich bringt. Ich weiss auch, welche wertvollen Erfahrungen, spannenden Kontakte und ökonomisch wirksame Türöffner in der Folge damit verbunden sind.
    Zudem ist es mir berufsbedingt ein Anliegen, jedem Jugendlichen, der bereit ist, viel oder mehr zu leisten, die Gelegenheit zu geben, dies auch zeigen und beweisen zu können: Dazu sind nationale und internationale Wettbewerbe das beste Instrument.
    Drittens hoffe ich natürlich immer, dass wir Berner einen Schweizermeister hervorbringen und in der Weltmeisterschaft gut abschneiden. Erfolg verpflichtet und garantiert, dass wir mit unserem Wissen und Können auf einem auf einem hohen Niveau bleiben. Am Rande vermerkt: Der Kanton Bern stellt an der gerade derzeit ausgetragenen Berufsweltmeisterschaft in Leipzig ein Viertel der ganzen Schweizer-Delegation.
  • Wie muss man sich den Ablauf der Regiomeisterschaften genau vorstellen?

    Jeder Kanton bestimmt den Zeitpunkt der Durchführung selber. Einige Kantone führen den Wettbewerb flächendeckend durch. In Bern versuchen wir diejenigen Lernenden zu erreichen, die das Potential haben, sich weiter zu qualifizieren und legen den Termin zur Durchführung in eine für die Lernenden möglichst stressfreie Zeit, d.h. ohne SVA, IPA, BMS-Prüfungen oder anderen Schlussprüfungen. 
    Die Prüfung findet normalerweise Mitte Nachmittag statt und dauert genau drei Stunden. Es sind keine Unterlagen erlaubt und das Internet steht nicht zur Verfügung; allerdings werden mit den Aufgaben Standardumgebungen und Dokumentationen mitgeliefert. Der Kandidat braucht sich auf diese Prüfung nicht vorzubereiten, aber es ist empfehlenswert, wenn er sich vor der Anmeldung die Aufgaben früherer Jahre ansieht, um sich ein Bild der Themen machen zu können: Aufgaben findet man auf der Webseite von ICT Berufsbildung Schweiz.
  • Wer liefert und korrigiert die Aufgaben?

    Bis anhin hat Alfred Breu (ICT Berufsbildung Schweiz) mit einem Team die jeweiligen Aufgaben vorbereitet. Weil wir mit unserem Termin jeweils der erste Durchführungsort sind, spielen wir auch die Pilotrolle. Unsere Fehlerkorrekturen und Modifikationen geben wir an die Ersteller zurück. Die gelösten Aufgaben werden seit einigen Jahren zentral in Zürich von einem nationalen Expertengremium korrigiert.
  • Wie bist du zu deiner Rolle als Organisator der Regionalmeisterschaften gekommen?

    Ich wurde angefragt abzuklären, ob die gibb über die nötige Infrastruktur (technisch, räumlich und personell) verfügt, um einen solchen Wettkampf durchführen zu können. Ich habe die Frage positiv beantwortet und wollte nachher natürlich für meinen Entscheid geradestehen.
  • Wo siehst du Herausforderungen rund um die ICT-Berufsmeisterschaften?

    Es ist schade, wenn fähige Leute nicht daran teilnehmen, nur weil wir es nicht schaffen, die Informationen genügend motivierend zu kommunizieren, oder weil sie davon gar nichts gehört haben oder der Lehrbetrieb sie nicht hat gehen lassen. Ich habe in einigen Klassen, wo ich potentielle Kandidaten wusste, nachgefragt, warum sie nicht teilgenommen hätten. Jeder der oben genannten Gründe kam mehrmals vor, natürlich fühlten sich etliche auch nicht fit genug.

    Eine andere Herausforderung liegt in den Aufgaben selber: Diese sind jeweils nur für eine Technologie und damit nur für bestimmte Zielgruppen geschrieben. Die Applikationsaufgaben erfordern PHP- und MySQL-Kenntnisse, die Systemaufgaben sind CISCO-lastig und die Officeaufgaben können nur mit Microsoft-Umgebung und VBA gelöst werden. Gute Kandidaten, die hauptsächlich in andern Umgebungen arbeiten, zB. ASP, Java, C#, Nicht-Cisco-Produkten und Open-Office haben keine Chancen in den Vorausscheidungen.

    Eine besondere Herausforderung ist es schliesslich, Kandidaten, die in den regionalen Ausscheidungen gute Plätze erzielt haben, dann wirklich auch zur Teilnahme an der Schweizermeisterschaft zu bewegen. Ich habe festgestellt, dass Lernende im 4. Lehrjahr, die an die Schweizermeisterschaft eingeladen wurden, oft fehlen: Militär, Statuswechsel, Betriebswechsel, Weiterbildung, Betreuung und Erreichbarkeit sind vermutlich die häufigsten Ursachen. Es gilt daher auch vermehrt Lernende im 3. Lehrjahr zu motivieren, so dass sie vom Lehrbetrieb bis zum Herbst, dem Zeitpunkt der Schweizermeisterschaft, weiter betreut werden können.
  • Wie und wo profitiert auch der Lehrbetrieb von einem Engagement an den Berufsmeisterschaften?

    In erster Linie um ihren Lernenden diese Chance zu ermöglichen. Natürlich auch aus Eigeninteresse, gemäss dem Werbekonzept "Tu Gutes und sprich darüber". Wenn hier Gutes entsteht, müssen die Firmen nicht darüber sprechen, das geschieht automatisch.
  • Und zum Schluss eine kurze Prognose: Wie viele Teilnehmenden erwartest du an der Regiomeisterschaft 2014? Schliesslich geht es um die Qualifikation für die Swiss Skills Bern 2014.

    Wir haben letztes Jahr gegenüber dem Vorjahr die Teilnehmerzahl um 50% steigern können. In absoluten Zahlen ausgedrückt, bedeutet dies eine Steigerung von 20 Teilnehmern auf 30. Der Kanton Bern stellt regelmässig mehr als 20% aller Kandidaten einer Schweizermeisterschaft. Mir scheint es möglich und es wäre wünschenswert, dass jeder vierte Teilnehmer aus dem Kanton Bern stammen könnte und daher ist es nicht wichtig, wie viele an die Vorausscheidungen antreten; aber sicher alle Guten!

Kontakt

Alle Vorstandsmitglieder, entsprechende Aufgabenbeschreibungen und E-Mailadressen finden Sie auf unserer Kontaktseite. Falls Sie Ihr Anliegen nicht direkt einer Ansprechsperson im Vorstand zuordnen können, steht Ihnen unsere Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +41 79 264 02 59) gerne zur Verfügung.

üK-Anbieter Berufsbildungscenter Ascom

von Matthias Stalder und Patrick Aebi, Berufsbildungscenter Ascom

Seit August 2011 ist das Berufsbildungscenter der Ascom verantwortlich für die Organisation und Durchführung der überbetrieblichen Kurse für Informatiker/-innen und Informatikpraktiker/-innen. Erfolgreich haben in den letzten zwölf Monaten über 75 Lernende im 1. und 2. Lehrjahr ihre Modulprüfungen abgeschlossen. Vier Berufsbildner/-innen sorgen mit viel Engagement dafür, dass die Lernenden die Modulinhalte praxisbezogen erarbeiten und gut auf die Modulprüfungen vorbereitet sind.

Hohe Qualität und grosses Engagement der Lernenden

Die Mitarbeiter/-innen des Berufsbildungscenters sind bestrebt, die Qualität in Ausbildung und Organisation hoch zu halten und stetig weiter auszubauen. Die vielen positiven Feedbacks, die guten Prüfungsresultate und der engagierte und begeisterte Einsatz der Lernenden ermutigen uns, in gewohntem Stil weiterzufahren. Wichtig ist uns auch der Austausch mit den Lehrbetrieben. Deshalb wird den Ausbildungsbetrieben in den nächsten Monaten ein Feedbackformular zugestellt und sie werden zu einem Austausch ins Berufsbildungscenter eingeladen.

eduQua-Zertifizierung

Seit März 2012 verfügt das Berufsbildungscenter Ascom neben dem zertifizierten Managementsystem nach ISO 9001:2008 auch das Qualitätslabel eduQua für Weiterbildungs-Institutionen.

Neuer Leitsatz

"be all you can" ("schöpfe dein ganzes Potential aus") – das ist unser neuer Leitsatz. Wir wünschen uns, dass alle Lernenden ihre Möglichkeiten ausschöpfen und unterstützen sie dabei.

Lehrstart 2012

Wir freuen uns, 84 Informatiker/-innen und 30 Informatikpraktiker/-innen mit Lehrstart 2012 in den überbetrieblichen Kursen begrüssen zu dürfen. Damit die individuelle Ausbildung und Betreuung der Lernenden sichergestellt ist, werden die Kurse weiterhin in kleinen Klassen mit maximal 16 Kursteilnehmern angeboten. Dank mehr Lehrverhältnissen kann nun eine sechste Informatik-üK-Klasse geführt werden. Weiterhin wird die CsBe im Auftrag des Ascom Berufsbildungscenters in zwei Klassen die Kurse für die Informatikpraktiker/-innen durchführen.

Neues aus der ICT-Berufsbildung

Start Informatikmittelschule
Raymond Anliker, Direktor bwd

Vor einer Woche startete eine Pilotklasse die neue Informatikmittelschul-Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule Bern (Teil des Bildungszentrums für Wirtschaft und Dienstleistung bwd). In der Lernort-Kooperation WMB (kaufmännische Berufsmaturität), GIBB (Informatik-Ausbildung) und Berufsbildungscenter Ascom (üK) werden 16 Jugendliche zu angehenden Informatiker/-innen der Fachrichtung Applikationsentwicklung mit integrierter kaufmännischer Berufsmaturität ausgebildet. Nach 3 Jahren schulischer Ausbildung absolvieren die Lernenden ein einjähriges Langzeitpraktikum in einem Betrieb. Damit leistet auch der Kanton Bern seinen Beitrag zur Ausbildungsoffensive der ICT-Berufsbildung Schweiz.

Kontakt für interessierte Praktikumsbetriebe: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Informationen: www.informatikmittelschule.ch (externe Seite) und www.bwdbern.ch (externe Seite).

Rückblick auf die Lehrabschlussfeier 2012
Julien Hautle, Leiter Kommunikation Verein OdA ICT Bern

Über 800 Lernende, Firmenvertreter und Angehörige füllten den Saal auf dem BEA Expo-Gelände bis auf den letzten Platz und machten die Lehrabschlussfeier zu einem tollen Anlass. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren für ihren Beitrag zum Gelingen der Feier, allen Lehrbetrieben für die wertvolle Unterstützung der Jugendlichen und ihren Einsatz für mehr ICT-Fachkräfte.

Wer nicht teilnehmen konnte, findet auf unserer Webseite die Folien (u.a. mit den erfolgreichsten Lernenden) und Fotos zum Anlass:

Agenda

  • Informatik-Schweizermeisterschaft 2012
    4. – 7. September 2012, Zürich-Altstätten
  • Swiss ICT Award 2012
    7. November 2012, 16.30 Uhr, Luzern
  • Nationaler Zukunftstag
    8. November 2012
  • 2. nationale ICT-Berufsentwicklungskonferenz 2012
    9. November 2012, Bern
  • 8. Mitgliederversammlung
    12. November 2012, 16.00 Uhr, Bern
  • 9. Mitgliederversammlung
    24. April 2013, 16.00 Uhr, Bern
  • Lehrabschlussfeier QV 2013
    3. Juli 2013, 16.30 Uhr, Bern

Auf der Terminliste mit Zusatzinformationen finden Sie auch in Zukunft alle aktuellen Anlässe.

Portrait: Andy Bula

In jeder Newsletter-Ausgabe stellen wir Ihnen kurz eine Person vor, welche sich für die ICT-Berufsbildung im Kanton Bern einsetzt. Heute: Andy Bula, Chefexperte Informatiker/-innen EFZ Kanton Bern.

Andy Bula, Chefexperte Informatiker/-innen EFZ Kanton Bern.

Andy Bula ist seit dem Jahr 2004 als Chefexperte verantwortlich für die Durchführung des Qualifikationsverfahrens im Kanton Bern. Hauptberuflich arbeitet er als Schulleiter in Kallnach. Die Informatikausbildung kennt er jedoch dank seiner langjährigen Tätigkeit als Berufsbildner im VBS und beim BIT auch aus Sicht der Lehrbetriebe.

  • Was sind deine Aufgaben als Chefexperte?

    • Hauptverantwortung für das QV von ca 250 Lernenden pro Jahr
    • Personelle Führung aller beteiligten Expertinnen und Experten
    • Koordinationsaufgaben innerhalb des Kantons und der Berufsbildung ICT Schweiz
    • Durchführung von Informationsanlässen für Lehrbetriebe und Lernende
    • Ausbildung von Prüfungsexperten
    • Betreibung und Weiterentwicklung von PkOrg (Prüfungsplattform für Berufe mit IPA)
    • Zuteilung der Prüfungsexperten zu den einzelnen IPA und Modulprüfungstagen
    • Budgetierung und Abrechnung des QV Informatik
    • Behandlung von Spezialfällen (Prüfungserleichterungen, Rekurse, etc.)
    • Entscheidinstanz bei Uneinigkeit in der Beurteilung
  • Wieviele Experten unterstützen dich dabei? Gibt es genügend?

    Zurzeit unterstützen mich rund 220 Expertinnen und Experten. Da sie alle berufstätig sind, kann es sein, dass sie während einer bestimmten Zeitperiode nicht eingesetzt werden können. Manchmal setzen sie sogar für ein Jahr aus. Dies führt zu vielen personellen Wechseln. Jedes Jahr bilden wir neue Expertinnen und Experten aus und verabschieden auch Personen, welche nicht mehr zur Verfügung stehen können oder wollen. Ich bin um jede interessierte Informatikfachkraft froh. Wer Interesse hat, als Experte im Einsatz zu sein, darf sich gerne bei mir melden. Wir erwarten einen Informatikabschluss (oder adäquate Erfahrung), 3-4 Jahre Berufspraxis, Erfahrung im Umgang mit Lernenden und die Motivation, sich für junge Menschen und den tollen Berufsstand Informatik zu engagieren.
  • Welches sind die Highlights, die du in den 8 Jahren als Chefexperte erlebt hast?

    Die Einführung von PkOrg (Prüfungsplattform). Ohne diese Unterstützung wäre die komplexe IPA-Zuteilung und –abwicklung nicht mehr möglich. Sehr gefreut hat mich auch die Tatsache, dass wir im Kt. Bern immer wieder tolle Berufsabschlüsse inkl. Schweizermeistertitel und Auszeichnung "beste IPA Schweiz" hatten. Es ist auch schweizweit einmalig, dass bei uns standardmässig zwei Experten eine Prüfung (IPA) begleiten. Dies gibt eine objektivere Beurteilung. Zudem freut es mich, dass ich mit allen Bildungsanbietern im Kanton einen freundschaftlichen und von Wertschätzung geprägten Umgang habe. Weiter beeindruckt es mich, dass so viele Informatikerinnen und Informatiker bereit sind, als Experten im Einsatz zu stehen. Ein weiteres Highlight ist sicher die Einführung (und der erfreulich verlaufene Pilot) beim Schwerpunkt Support. Zudem kann ich mich auf ein motiviertes und sehr innovatives Kernteam verlassen.
  • Gab es auch Unerfreuliches?

    Natürlich gab es Expertinnen und Experten, welche sich nicht so verhalten haben, wie ich es von ihnen erwartete. Zudem steigt die Quote der Lernenden, die das QV zu wenig ernst nehmen und dann nach missglückten Prüfungen dem System oder den Experten die Verantwortung zuschieben wollen.
  • Was motiviert dich dazu, dich neben deinem Job für die Informatikausbildung zu engagieren?

    Ich bin selber begeistert, wie die Informatik unser Leben heute unterstützt und zum Teil auch erleichtert. Ich bin auch stolz, was ich zusammen mit dem Kernteam in den letzten 8 Jahren aufgebaut habe. Gerne möchte ich nun noch ein paar Jahre "geniessen", immer unter der Voraussetzung, dass man mit mir zufrieden ist ;-). Wir haben eine super funktionierende Prüfungskommission, welche mir den Rücken stärkt und mich sehr unterstützt. Zudem geniesse ich es Jahr für Jahr, die zufriedenen Gesichter anlässlich der Lehrabschlussfeier zu sehen.

Kontakt

Alle Vorstandsmitglieder, entsprechende Aufgabenbeschreibungen und E-Mailadressen finden Sie auf unserer Kontaktseite. Falls Sie Ihr Anliegen nicht direkt einer Ansprechsperson im Vorstand zuordnen können, steht Ihnen unsere Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +41 79 264 02 59) gerne zur Verfügung.